Allgemeine Geschäftsbedingungen
General Terms and Conditions
Für Dienstleistungen, Crew, Equipment, Catering, Genehmigungen, Logistik und sonstige Leistungen im Bereich Event, Catering und Live-Kommunikation.
For services, crew, equipment, catering, permits, logistics and related services in events, catering and live communication.
Dienstleister
Service Provider
Bart Przybys · Don’t Eat Banana · Prinzregentenstraße 15 · 81677 Munich, Germany
Diese AGB gelten für unsere Kunden (Auftraggeber). Für Freelancer, Crewmitglieder, Dienstleister und Zulieferer, die für uns tätig werden, gelten die gesonderten AGB für Partner.
These terms apply to our clients. Separate Partner Terms apply to freelancers, crew members, service providers and suppliers working for us.
§ 1 Geltungsbereich und Vertragsabschluss
§ 1 Scope and Formation of Contract
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für sämtliche Leistungen, Lieferungen und Rechtsgeschäfte zwischen dem Dienstleister und seinen Auftraggebern. Sie gelten ausschließlich gegenüber Unternehmern im Sinne des § 14 BGB, juristischen Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtlichen Sondervermögen.
(2) Ein Vertrag kommt erst zustande, wenn der Auftraggeber ein Angebot des Dienstleisters annimmt oder einen Auftrag erteilt (mündlich, telefonisch oder in Textform, insbesondere per E-Mail) und der Dienstleister die Buchung schriftlich oder in Textform bestätigt. Kalkulationen und Kostenschätzungen, insbesondere aus den Online-Kalkulatoren des Dienstleisters, sind unverbindlich und stellen kein Angebot dar.
(3) Der Auftraggeber erkennt die vom Dienstleister erstellten Produktionsunterlagen, Dispositionen, Call Sheets, Zeitpläne und Einsatzübersichten als verbindliche Grundlage der Leistungserbringung an.
(4) Abweichende Geschäftsbedingungen des Auftraggebers finden nur Anwendung, wenn deren Geltung ausdrücklich schriftlich vereinbart wurde.
(5) Diese AGB gelten ausschließlich im Verhältnis zu Auftraggebern. Für Freelancer, Crewmitglieder, Subunternehmer und Zulieferer, die der Dienstleister beauftragt, gelten gesonderte Bedingungen (AGB für Partner).
(6) Nutzt der Dienstleister für die Abwicklung eines Projekts die Software SERVICE PRODUCER CMS (z. B. für Call Sheets, Dispositionen oder die Catering-Auswahl per Link) und erhält der Auftraggeber dort einen eigenen Zugang, gelten für diesen Zugang ergänzend die AGB für SERVICE PRODUCER CMS. Für die Leistungen des Dienstleisters bleiben diese AGB maßgeblich.
(7) Bestätigt der Auftraggeber diese AGB in einem Online-Formular des Dienstleisters, werden Fassung, Datum und Uhrzeit der Bestätigung mit der Anfrage dokumentiert; der Auftraggeber erhält eine Kopie seiner Angaben per E-Mail. Diese AGB können jederzeit unter www.donteatbanana.com/agb/ abgerufen, gespeichert und ausgedruckt werden.
(1) These General Terms and Conditions apply to all services, deliveries and legal transactions between the Service Provider and its clients. They apply exclusively to entrepreneurs within the meaning of Section 14 of the German Civil Code (BGB), legal entities under public law and special funds under public law.
(2) A contract is concluded only once the Client accepts a quotation from the Service Provider or places an order (verbally, by telephone or in text form, in particular by email) and the Service Provider confirms the booking in writing or in text form. Estimates and cost calculations, in particular those from the Service Provider’s online calculators, are non-binding and do not constitute a quotation.
(3) The Client acknowledges that all production documents, schedules, call sheets, timelines and assignment overviews prepared by the Service Provider form a binding basis for the performance of the services.
(4) Any terms and conditions of the Client that deviate from these GTC shall apply only if their applicability has been expressly agreed in writing.
(5) These GTC apply exclusively in relation to clients. Separate terms (Partner Terms) apply to freelancers, crew members, subcontractors and suppliers engaged by the Service Provider.
(6) If the Service Provider uses the SERVICE PRODUCER CMS software to handle a project (e.g. for call sheets, dispatch plans or catering selection via link) and the Client receives its own access there, the GTC for SERVICE PRODUCER CMS additionally apply to that access. These GTC remain authoritative for the Service Provider’s services.
(7) If the Client confirms these GTC in an online form of the Service Provider, the version, date and time of the confirmation are documented with the enquiry; the Client receives a copy of its details by email. These GTC can be accessed, saved and printed at any time at www.donteatbanana.com/agb/.
§ 2 Vergütung
§ 2 Fees
(1) Es gelten die jeweils individuell vereinbarten Vergütungen.
(2) Soweit weder eine gesonderte Preisvereinbarung getroffen wurde noch Anlage 1 – Preisliste einen Preis ausweist (z. B. bei Positionen „auf Anfrage“), gelten die branchenüblichen Vergütungssätze der Event-, Catering- und Veranstaltungsbranche.
(3) Der Dienstleister verpflichtet sich, Crew, Technik, Fahrzeuge, Unterkünfte, Zulieferer und sonstige Fremdleistungen marktüblich und wirtschaftlich zu beschaffen. Ein Aufschlag auf tatsächlich entstandene Fremdkosten erfolgt nur, sofern dies ausdrücklich vereinbart wurde. Hiervon unberührt bleibt die Handels- und Abwicklungsumlage (Mark-up) gemäß Abs. 7.
(4) Sofern keine individuelle Preisvereinbarung, kein schriftliches Angebot oder keine projektbezogene Kalkulation vereinbart wurde, gelten die zum Zeitpunkt der Beauftragung gültigen allgemeinen Preise gemäß Anlage 1 – Preisliste dieser AGB. Die Preisliste ist fester Bestandteil dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen.
(5) Crew, die als selbstständige Freelancer auf Rechnung gebucht wird, wird zum vereinbarten Honorar gemäß Anlage 1 zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer berechnet. Leistungen von Unternehmen und gewerblichen Dienstleistern (z. B. Verleih, Technik, Transport, Studios) werden zum Preis des jeweiligen Dienstleisters zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer berechnet. Eigene Leistungen des Dienstleisters (eigene Fahrzeuge und Ausstattung) werden zu den Fixpreisen gemäß Anlage 1 zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer berechnet; Catering als Warenlieferung des Dienstleisters wird nach individuellem Angebot zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer berechnet.
(6) Personal, das sozialversicherungspflichtig auf Lohnsteuer beschäftigt wird (Payroll), beschäftigt der Auftraggeber als Arbeitgeber; der Dienstleister wählt es aus, vermittelt und koordiniert es. Die Lohnabrechnung übernimmt ein spezialisierter Payroll-Dienstleister, den der Auftraggeber auf Vermittlung des Dienstleisters beauftragt. Dieser rechnet die Bruttogage, die gesetzlichen Arbeitgeberkosten (insbesondere Arbeitgeberanteile zur Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung, Umlagen U1, U2 und Insolvenzgeldumlage sowie Beitrag zur gesetzlichen Unfallversicherung) und seine Servicepauschale je Person direkt mit dem Auftraggeber ab. Die in Anlage 1 genannten Sätze sind Richtwerte auf Grundlage der für 2026 geltenden Beitragssätze; maßgeblich ist die tatsächliche Lohnabrechnung. Der Dienstleister berechnet für Auswahl, Vermittlung und Koordination dieses Personals die Umlage nach Abs. 7 auf Bruttogage zzgl. Arbeitgeberkosten. Die arbeitgeberseitigen Pflichten, insbesondere aus dem Arbeitszeitgesetz, obliegen dem Auftraggeber; der Dienstleister berücksichtigt sie bei der Disposition.
(7) Für Auswahl, Verfügbarkeitsprüfung, Briefing, Vertragsabwicklung, Koordination und Betreuung vermittelter Crew und Dienstleister (Abs. 5 S. 1 und 2 sowie Abs. 6) sowie für Vorfinanzierung, Administration, Buchhaltung, Liquiditätsbereitstellung und Risikoabsicherung berechnet der Dienstleister eine Handels- und Abwicklungsumlage (Mark-up) in Höhe von 8,5 % auf sämtliche nicht eigenen Leistungen, insbesondere Fremdkosten, Fremdgagen, Fremdausgaben und Auslagen, mindestens jedoch 35 € je Vermittlung, jeweils zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer (vgl. Anlage 1). Als Vermittlung gilt jede vermittelte Person und jeder beauftragte Dienstleister je Projekt. Die Umlage gilt als ausdrücklich vereinbarter Aufschlag im Sinne von Abs. 3; sie wird gesondert ausgewiesen. Auf eigene Leistungen des Dienstleisters gemäß Abs. 5 S. 3 wird keine Umlage erhoben. Eine darüber hinausgehende Service Fee wird nicht berechnet.
(8) Zahlt der Dienstleister Honorare an selbstständige Künstler oder Publizisten und fällt hierfür Künstlersozialabgabe nach dem Künstlersozialversicherungsgesetz (KSVG) an, wird diese in der jeweils gesetzlich festgelegten Höhe an den Auftraggeber weiterberechnet. Ob die Abgabe anfällt, richtet sich nach der Art der Tätigkeit und den gesetzlichen Voraussetzungen im Einzelfall.
(1) The fees individually agreed for the respective project shall apply.
(2) Where no separate fee arrangement has been made and Appendix 1 – Price List does not state a price (e.g. for positions “on request”), the customary rates applicable in the event, catering and live communication industries shall apply.
(3) The Service Provider shall procure crew, technical equipment, vehicles, accommodation, suppliers and other third-party services at commercially reasonable and market-standard conditions. A mark-up on third-party costs actually incurred shall be charged only where expressly agreed. The commercial and handling surcharge (mark-up) under para. 7 remains unaffected.
(4) Unless an individual pricing agreement, written quotation or project-specific cost estimate has been agreed, the general rates in effect at the time of commissioning, as set out in Appendix 1 – Price List to these GTC, shall apply. The price list is an integral part of these General Terms and Conditions.
(5) Crew booked as independent freelancers on invoice is charged at the agreed fee as set out in Appendix 1, plus statutory VAT. Services of companies and commercial suppliers (e.g. rental, technical services, transport, studios) are charged at the respective supplier’s price plus statutory VAT. The Service Provider’s own services (own vehicles and equipment) are charged at the fixed prices set out in Appendix 1, plus statutory VAT; catering supplied by the Service Provider as a supply of goods is charged according to an individual quotation, plus statutory VAT.
(6) Personnel employed subject to social security and wage tax (payroll) is employed by the Client as employer; the Service Provider selects, places and coordinates such personnel. Payroll is handled by a specialised payroll service provider engaged by the Client on the Service Provider’s recommendation, which invoices the gross fee, the statutory employer costs (in particular employer contributions to health, long-term care, pension and unemployment insurance, the U1, U2 and insolvency levies and statutory accident insurance) and its service fee per person directly to the Client. The rates stated in Appendix 1 are guide values based on the contribution rates applicable in 2026; the actual payroll statement is decisive. For selecting, placing and coordinating such personnel, the Service Provider charges the surcharge under para. 7 on the gross fee plus employer costs. The employer’s obligations, in particular under the German Working Hours Act, lie with the Client; the Service Provider takes them into account in scheduling.
(7) For sourcing, availability checks, briefing, contract handling, coordination and supervision of arranged crew and suppliers (para. 5 sentences 1 and 2 and para. 6), as well as for pre-financing, administration, accounting, liquidity provision and risk exposure, the Service Provider charges a commercial and handling surcharge (mark-up) of 8.5% on all services not provided by the Service Provider itself, in particular third-party costs, third-party fees, third-party expenses and disbursements, subject to a minimum of €35 per placement, in each case plus statutory VAT (see Appendix 1). Each arranged person and each engaged supplier per project counts as one placement. The surcharge constitutes an expressly agreed mark-up within the meaning of para. 3; it is shown separately. No surcharge is charged on the Service Provider’s own services under para. 5 sentence 3. No additional service fee is charged.
(8) Where the Service Provider pays fees to self-employed artists or publicists and the artists’ social levy under the German Artists’ Social Insurance Act (KSVG) becomes due, it is passed on to the Client at the statutory rate in force. Whether the levy applies depends on the nature of the work and the statutory requirements in the individual case.
§ 3 Handelsumlage, Zahlungsbedingungen, Vorauszahlung und Zahlungsverzug
§ 3 Handling Surcharge, Payment Terms, Advance Payment and Late Payment
(1) Die Handels- und Abwicklungsumlage (Mark-up) richtet sich ausschließlich nach § 2 Abs. 7 und Anlage 1 dieser AGB: 8,5 % auf sämtliche nicht eigenen Leistungen, mindestens 35 € je Vermittlung. Sie fällt unabhängig von einer Anzahlung an; eine darüber hinausgehende Umlage wird nicht erhoben.
(2) Die Umlage wird auf den jeweiligen Nettobetrag berechnet. Zusätzlich wird die gesetzlich geltende Umsatzsteuer erhoben.
(3) Der Auftraggeber verpflichtet sich, Rechnungen innerhalb von 30 Kalendertagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zu begleichen, sofern auf der Rechnung oder schriftlich kein anderes Zahlungsziel vereinbart wurde.
(4) Nutzt der Auftraggeber interne Freigabe-, Beschaffungs- oder Buchhaltungsprozesse, z. B. Purchase Orders, Kostenstellen, Genehmigungsverfahren oder interne Rechnungsprüfungen, liegt es ausschließlich in seiner Verantwortung, diese so zu organisieren, dass das vereinbarte Zahlungsziel eingehalten wird. Interne Bearbeitungszeiten, fehlende Purchase Orders, IT-Probleme, Freigabeverzögerungen oder sonstige interne Prozesse des Auftraggebers begründen keinen Zahlungsaufschub.
(5) Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Regelungen der §§ 286 und 288 BGB. Der Dienstleister ist insbesondere berechtigt, Verzugszinsen in Höhe von neun Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz sowie die gesetzliche Verzugspauschale von 40 EUR gemäß § 288 Abs. 5 BGB zu verlangen.
(6) Die Verzugspauschale wird auf einen geschuldeten Schadensersatz angerechnet, soweit der Schaden in Kosten der Rechtsverfolgung begründet ist (§ 288 Abs. 5 S. 3 BGB).
(7) Die Geltendmachung weiterer gesetzlicher Ansprüche, insbesondere von Verzugszinsen, Schadensersatz sowie Rechtsverfolgungskosten, bleibt hiervon unberührt.
(8) Bleibt eine Forderung nach der dritten Mahnung weiterhin unbezahlt, ist der Dienstleister berechtigt, die Forderung ohne weitere Ankündigung an ein Inkassounternehmen oder einen Rechtsanwalt zur Beitreibung zu übergeben.
(9) Sämtliche durch den Zahlungsverzug entstehenden zusätzlichen Kosten, Gebühren, Inkassokosten, Rechtsanwaltskosten sowie sonstige Kosten der Forderungsdurchsetzung trägt der Auftraggeber nach den gesetzlichen Vorschriften.
(10) Abweichend von Abs. 3 sind Auftraggeber, die erstmals mit dem Dienstleister zusammenarbeiten („Erstkunden“), und die ihren Sitz, ihre Hauptniederlassung oder ihre Rechnungsadresse außerhalb der Europäischen Union haben, verpflichtet, auf sämtliche bestellten Waren und Dienstleistungen eine Vorauszahlung in Höhe von 100 % des vereinbarten Gesamtbetrags zu leisten. Die Erbringung der Leistung beginnt erst nach vollständigem Zahlungseingang auf dem Geschäftskonto des Dienstleisters. Als Erstkunde im Sinne dieses Absatzes gilt ein Auftraggeber, mit dem der Dienstleister zuvor noch kein vollständig abgewickeltes und vollständig beglichenes Projekt durchgeführt hat.
(11) Zahlungsziele und -fristen stellen für den Dienstleister eine verbindliche Verpflichtung gegenüber der von ihm beauftragten Crew, den Freelancern, Mitarbeitern und Zulieferern dar, deren Vergütung unabhängig vom Zahlungseingang des Auftraggebers fristgerecht zu leisten ist. Die gerichtliche und außergerichtliche Durchsetzung von Zahlungsansprüchen sowie Maßnahmen der Zwangsvollstreckung gegenüber Vertragspartnern mit Sitz außerhalb der Europäischen Union sind für den Dienstleister regelmäßig nur eingeschränkt, mit erheblichem zusätzlichem Zeit- und Kostenaufwand oder im Ergebnis gar nicht durchsetzbar. Der Dienstleister ist nicht bereit, die von ihm beauftragte Crew, Freelancer, Mitarbeiter und Zulieferer diesem Ausfallrisiko auszusetzen. Die Vorauszahlungspflicht nach Abs. 10 dient dem Ausgleich dieses Risikos.
(12) Sobald ein Erstkunde im Sinne des Abs. 10 mindestens ein Projekt mit dem Dienstleister vollständig abgewickelt und die entsprechende(n) Rechnung(en) vollständig und fristgerecht beglichen hat, gilt er für Folgeprojekte nicht mehr als Erstkunde im Sinne dieses Paragraphen; für Folgeprojekte gelten dann die allgemeinen Zahlungsbedingungen gemäß Abs. 1 bis 9.
(1) The commercial and handling surcharge (mark-up) is governed exclusively by § 2 para. 7 and Appendix 1 of these GTC: 8.5% on all services not provided by the Service Provider itself, subject to a minimum of €35 per placement. It applies irrespective of any advance payment; no further surcharge is charged.
(2) The surcharge shall be calculated on the respective net amount. Statutory VAT shall be added where applicable.
(3) The Client shall pay all invoices in full and without deduction within 30 calendar days of the invoice date, unless a different payment term is stated on the invoice or agreed in writing.
(4) Where the Client uses internal approval, procurement or accounting procedures, including purchase orders, cost centres, approval workflows or internal invoice reviews, the Client is solely responsible for organising such procedures so that the agreed payment term is met. Internal processing times, missing purchase orders, IT issues, delayed approvals or any other internal procedures of the Client shall not justify any extension of the payment term.
(5) In the event of late payment, the statutory provisions of Sections 286 and 288 of the German Civil Code (BGB) shall apply. In particular, the Service Provider is entitled to claim default interest at nine percentage points above the applicable base rate and the statutory flat-rate default charge of EUR 40 pursuant to Section 288 (5) BGB.
(6) The flat-rate default charge shall be credited against any damages owed to the extent that the damage consists of legal enforcement costs (Section 288 (5) sentence 3 BGB).
(7) The right to assert any further statutory claims, including default interest, damages and legal enforcement costs, remains unaffected.
(8) Where a receivable remains unpaid after the third reminder, the Service Provider is entitled, without further notice, to refer the claim to a debt collection agency or lawyer for enforcement.
(9) In accordance with the statutory provisions, the Client shall bear all additional costs arising from late payment, including fees, debt collection costs, legal fees and any other costs incurred in enforcing the claim.
(10) By way of derogation from paragraph 3, Clients who are working with the Service Provider for the first time (“First-Time Clients”) and whose registered seat, principal place of business or billing address is located outside the European Union are required to make an advance payment of 100% of the agreed total amount for all goods and services ordered. Performance shall commence only after full payment has been received in the Service Provider’s business account. For the purposes of this paragraph, a Client is a First-Time Client if the Service Provider has not previously completed and been paid in full for a prior project with that Client.
(11) Payment terms and deadlines constitute a binding obligation for the Service Provider towards the crew, freelancers, employees and suppliers it engages, whose remuneration must be paid on time regardless of whether the Client has made payment. Judicial and extrajudicial enforcement of payment claims, as well as enforcement measures against contractual partners based outside the European Union, are regularly only available to the Service Provider to a limited extent, at significant additional time and cost, or may not be enforceable at all. The Service Provider is not willing to expose the crew, freelancers, employees and suppliers it engages to this risk of non-payment. The advance payment obligation under paragraph 10 serves to offset this risk.
(12) Once a First-Time Client within the meaning of paragraph 10 has fully completed at least one project with the Service Provider and has paid the corresponding invoice(s) in full and on time, that Client shall no longer be considered a First-Time Client for the purposes of this section with respect to subsequent projects; the general payment terms set out in paragraphs 1 to 9 shall then apply.
§ 4 Arbeitszeiten und gesetzliche Vorgaben
§ 4 Working Hours and Statutory Requirements
(1) Sämtliche Leistungen werden unter Einhaltung der jeweils geltenden gesetzlichen Vorschriften, insbesondere des Arbeitszeitgesetzes (ArbZG), erbracht.
(2) Ist absehbar, dass gesetzliche Höchstarbeitszeiten oder Ruhezeiten überschritten werden, ist der Auftraggeber verpflichtet, rechtzeitig zusätzliches Personal oder geeignete organisatorische Maßnahmen auf eigene Kosten bereitzustellen.
(3) Sofern gesetzlich zulässig, werden auf die anteilige Stundengage folgende Überstundenzuschläge berechnet: ab der 11. Arbeitsstunde 25 %, ab der 12. Arbeitsstunde 50 % und ab der 13. Arbeitsstunde 100 %. Die Überstundenzuschläge gelten für Lohnsteuer- und Freelancer-Positionen.
(3a) Für Einsätze an Samstagen wird ein Zuschlag von 25 %, an Sonntagen von 75 % und an gesetzlichen Feiertagen von 100 % der Tagesgage berechnet. Für Nachtarbeit zwischen 22:00 und 06:00 Uhr wird je Nachtstunde ein Zuschlag von 25 % der anteiligen Stundengage berechnet. Die Zuschläge gelten für Lohnsteuer- und Freelancer-Positionen.
(4) Verlangt oder verursacht der Auftraggeber entgegen den Hinweisen des Dienstleisters Arbeitszeiten oder Produktionsabläufe, die zu Verstößen gegen gesetzliche Vorschriften führen, haftet der Auftraggeber für sämtliche hierdurch entstehenden Schäden, Mehrkosten und Ansprüche Dritter.
(5) Beginn und Ende der Arbeitszeit
Die Arbeitszeit des eingesetzten Personals beginnt mit der im Ablaufplan festgelegten Einsatzzeit (Ankunft an der Location bzw. am vereinbarten Treffpunkt) und endet mit der Freigabe durch die Projekt- bzw. Veranstaltungsleitung. Vor- und Nachbereitungszeiten, die auf ausdrückliche Anweisung des Auftraggebers erfolgen (z. B. vorgezogener Aufbau, verlängerte Standby-Zeiten), gelten als Arbeitszeit und sind entsprechend zu vergüten.
(6) Arbeitszeit von Fahrern
Bei eingesetzten Fahrern gilt als Arbeitszeit die gesamte Zeitspanne von der Abfahrt an der eigenen Haustür (bzw. dem vereinbarten Ausgangspunkt) bis zur Rückkehr an die Haustür nach Beendigung des letzten Einsatzes („Haustür-zu-Haustür-Prinzip“). Hierzu zählen insbesondere:
- Anfahrt zum ersten Einsatzort bzw. zur Fahrzeugübernahme
- Sämtliche Fahrten, Standby- und Wartezeiten während des Einsatzes
- Rückfahrt nach Fahrzeugrückgabe bis zur eigenen Haustür
Ruhezeiten gemäß ArbZG (§ 5 ArbZG, mind. 11 Stunden) sind hierbei zwingend einzuhalten und werden bei der Disposition entsprechend berücksichtigt.
(7) Reisetage bei mehrtägigen Einsätzen
Bei Einsätzen mit einer Mindestdauer von 5 Tagen werden Reisetage für reisendes Personal (An- und Abreise zum bzw. vom Einsatzort) mit 50 % der vereinbarten Tagesgage angesetzt. Abweichend hiervon werden Reisetage mit 100 % der vereinbarten Tagesgage vergütet, sofern diese im Zusammenhang mit dem Umsetzen von Arbeitsmaterial, Überführungsfahrten, dem Umsetzen von Equipment, dem Transport von Equipment oder dem Transport von Crew stehen.
(1) All services shall be performed in compliance with the applicable statutory provisions, in particular the German Working Hours Act (ArbZG).
(2) Where it is foreseeable that statutory maximum working hours or minimum rest periods may be exceeded, the Client shall provide additional personnel or suitable organisational measures in good time and at its own expense.
(3) To the extent permitted by law, overtime premiums are charged on the pro-rata hourly rate as follows: 25% from the 11th working hour, 50% from the 12th and 100% from the 13th. Overtime premiums apply to payroll and freelance positions.
(3a) Work on Saturdays carries a premium of 25%, on Sundays 75% and on public holidays 100% of the day rate. Night work between 10 pm and 6 am carries a premium of 25% of the pro-rata hourly rate per night hour. These premiums apply to payroll and freelance positions.
(4) Where, contrary to the Service Provider’s advice, the Client requests or causes working hours or production procedures that result in a breach of statutory requirements, the Client shall be liable for all resulting losses, additional costs and third-party claims.
(5) Start and End of Working Hours
The working hours of the deployed personnel begin with the start time specified in the running order (arrival at the venue or at the agreed meeting point) and end upon release by the project or event management. Preparation and wrap-up times carried out on the Client’s explicit instruction (e.g. early set-up, extended standby times) shall be deemed working time and remunerated accordingly.
(6) Working Hours of Drivers
For deployed drivers, working time comprises the entire period from departure from the driver’s own front door (or the agreed starting point) until return to the front door upon completion of the last assignment (the “door-to-door principle”). This includes in particular:
- Travel to the first location or to take over the vehicle
- All journeys, standby and waiting times during the assignment
- Return journey after returning the vehicle until arrival at the driver’s own front door
Statutory rest periods pursuant to the ArbZG (Section 5 ArbZG, at least 11 hours) must be strictly observed and shall be taken into account accordingly in scheduling.
(7) Travel Days on Multi-Day Assignments
For assignments with a minimum duration of 5 days, travel days for travelling personnel (arrival at and departure from the assignment location) shall be remunerated at 50% of the agreed daily fee. Notwithstanding the foregoing, travel days shall be remunerated at 100% of the agreed daily fee where they relate to the relocation of working material, transfer drives, the relocation of equipment, the transport of equipment or the transport of crew.
§ 5 Vertraulichkeit (NDA) und Social Media
§ 5 Confidentiality (NDA) and Social Media
(1) Beide Parteien behandeln alle Geschäfts-, Betriebs- und Projektinterna, die ihnen im Rahmen der Zusammenarbeit von der anderen Partei bekannt werden, vertraulich und nutzen sie nur für das jeweilige Projekt. Dazu gehören insbesondere Kalkulationen, Angebote und Preise, Konzepte, Drehbücher und Storyboards, Call Sheets, Crew- und Kontaktlisten, Locations, Genehmigungen sowie Informationen über Kunden, Künstler und Partner.
(2) Bild-, Ton- und Textmaterial aus Produktionen, Vorbereitungen, Besprechungen oder vom Set darf ohne vorherige Zustimmung der jeweils anderen Partei in Textform weder veröffentlicht noch Dritten zugänglich gemacht werden. Das gilt insbesondere für Social-Media-Plattformen, Websites und sonstige digitale Medien.
(3) Die Parteien dürfen vertrauliche Informationen an eigene Mitarbeitende, Crew, Subunternehmer und Berater weitergeben, soweit diese die Informationen für das Projekt benötigen und ihrerseits zur Vertraulichkeit verpflichtet sind. Berufsgeheimnisträger wie Rechtsanwälte und Steuerberater gelten als verpflichtet.
(4) Nicht vertraulich sind Informationen, die öffentlich bekannt sind oder ohne Verstoß gegen diese Pflicht öffentlich bekannt werden, die der Empfänger nachweislich bereits vorher kannte oder rechtmäßig von Dritten erhalten hat, sowie Informationen, die er aufgrund gesetzlicher, gerichtlicher oder behördlicher Anordnung offenlegen muss. Im letzten Fall informiert er die andere Partei vorher, soweit das zulässig ist.
(5) Die Pflichten nach diesem § 5 gelten während der Zusammenarbeit und für drei Jahre nach dem Ende des letzten gemeinsamen Projekts. Für Geschäftsgeheimnisse im Sinne des Gesetzes zum Schutz von Geschäftsgeheimnissen (GeschGehG) und für personenbezogene Daten gelten sie ohne zeitliche Begrenzung.
(6) Personenbezogene Daten, die die Parteien voneinander erhalten, etwa Crew-, Gäste- und Kontaktlisten, verarbeiten sie nur für die Durchführung des Projekts und nach den geltenden Datenschutzvorschriften. Verarbeitet der Dienstleister personenbezogene Daten im Auftrag des Auftraggebers, schließen die Parteien auf Wunsch einen Vertrag über die Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO.
(7) Weitergehende gesetzliche Ansprüche, insbesondere nach dem GeschGehG, bleiben unberührt.
(1) Both parties shall keep confidential all business, operational and project-related information disclosed to them by the other party in connection with the cooperation and shall use it only for the respective project. This includes in particular calculations, quotations and prices, concepts, scripts and storyboards, call sheets, crew and contact lists, locations, permits and information about clients, artists and partners.
(2) No image, audio or text material from productions, preparations, meetings or the set may be published or made accessible to third parties without the prior consent of the other party in text form. This applies in particular to social media platforms, websites and other digital media.
(3) The parties may pass on confidential information to their own staff, crew, subcontractors and advisers to the extent they need it for the project and are themselves bound to confidentiality. Professionals bound by professional secrecy, such as lawyers and tax advisers, are deemed bound.
(4) Information is not confidential if it is publicly known or becomes publicly known without breach of this obligation, if the recipient demonstrably knew it beforehand or lawfully received it from third parties, or if the recipient must disclose it by law or by order of a court or authority. In the latter case, the recipient informs the other party beforehand where permitted.
(5) The obligations under this § 5 apply during the cooperation and for three years after the end of the last joint project. For trade secrets within the meaning of the German Trade Secrets Act (GeschGehG) and for personal data they apply without time limit.
(6) The parties process personal data received from each other, such as crew, guest and contact lists, only for carrying out the project and in accordance with the applicable data protection rules. If the Service Provider processes personal data on behalf of the Client, the parties will conclude a data processing agreement under Article 28 GDPR on request.
(7) Further statutory claims, in particular under the GeschGehG, remain unaffected.
§ 6 Kundenschutz und Abwerbeverbot
§ 6 Non-Circumvention and Non-Solicitation
(1) Der Auftraggeber verpflichtet sich, Crewmitglieder, Freelancer und sonstige Einzelpersonen, die ihm der Dienstleister im Rahmen eines Projekts vermittelt oder bei ihm eingesetzt hat, für einen Zeitraum von 12 Monaten nach Projektende nicht unter Umgehung des Dienstleisters – weder direkt noch über Dritte – zu beauftragen, zu beschäftigen oder an Dritte zu vermitteln.
(2) Hiervon ausgenommen sind (a) Personen, zu denen der Auftraggeber bereits vor Projektbeginn eine nachweisbare Geschäftsbeziehung unterhielt, (b) Buchungen, die über den Dienstleister erfolgen oder denen der Dienstleister in Textform zugestimmt hat, sowie (c) allgemein am Markt tätige Unternehmen wie Verleih-, Studio-, Fahrzeug- oder Technikanbieter.
(3) Für jeden schuldhaften Verstoß verpflichtet sich der Auftraggeber zur Zahlung einer Vertragsstrafe, deren Höhe der Dienstleister nach billigem Ermessen (§ 315 BGB) bestimmt und die im Streitfall vom zuständigen Gericht auf ihre Angemessenheit überprüft werden kann („neuer Hamburger Brauch“). Die Geltendmachung eines weitergehenden Schadens bleibt unberührt; eine verwirkte Vertragsstrafe wird hierauf angerechnet.
(1) For a period of 12 months following completion of the project, the Client shall not, by circumventing the Service Provider, directly or through third parties engage, employ or refer to third parties any crew member, freelancer or other individual whom the Service Provider introduced to or deployed for the Client as part of a project.
(2) This restriction does not apply to (a) persons with whom the Client had a demonstrable business relationship prior to the start of the project, (b) bookings made through the Service Provider or to which the Service Provider has consented in text form, or (c) companies generally active on the market, such as rental, studio, vehicle or technical service providers.
(3) For each culpable breach, the Client undertakes to pay a contractual penalty, the amount of which shall be determined by the Service Provider at its reasonable discretion (Section 315 of the German Civil Code) and which, in the event of a dispute, may be reviewed for reasonableness by the competent court (“new Hamburg custom”). The right to claim further damages remains unaffected; any contractual penalty incurred shall be credited against such damages.
§ 7 Stornierung und Ausfall
§ 7 Cancellation and Project Disruption
(1) Stornierungen, Verschiebungen oder wesentliche Änderungen eines bestätigten Auftrags bedürfen der Textform. Maßgeblich ist der Zeitpunkt des Zugangs beim Dienstleister.
(2) Storniert der Auftraggeber einen bestätigten Auftrag ganz oder teilweise aus Gründen, die der Dienstleister nicht zu vertreten hat, berechnet der Dienstleister für die stornierten Personal- und Eigenleistungen folgende Ausfallpauschalen auf die vereinbarte Vergütung (Tagesgagen, Fixpreise bzw. Tagessätze):
- Zugang der Stornierung weniger als 7 Kalendertage vor dem ersten gebuchten Leistungstag: 50 %
- Zugang der Stornierung weniger als 48 Stunden vor Leistungsbeginn: 100 %
Bei früherer Stornierung fallen keine Ausfallpauschalen an; Abs. 3 bleibt unberührt.
(3) Unabhängig vom Zeitpunkt der Stornierung sind bereits entstandene Kosten, Auslagen, Stornokosten beauftragter Dritter (z. B. Verleih, Studios, Locations), Vorbereitungsleistungen und Dispositionsaufwand vom Auftraggeber vollständig zu ersetzen, soweit sie nicht bereits durch die Ausfallpauschalen nach Abs. 2 abgegolten sind.
(4) Dem Auftraggeber bleibt der Nachweis vorbehalten, dass dem Dienstleister kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist. Dem Dienstleister bleibt der Nachweis eines höheren Schadens vorbehalten.
(5) Eine Verschiebung gilt als Stornierung der ursprünglich gebuchten Tage, sofern nicht ein Ersatztermin in Textform vereinbart wird, zu dem die gebuchten Personen und Leistungen zur Verfügung stehen.
(6) Individuell vereinbarte Stornobedingungen, z. B. in einem Catering-Angebot, gehen diesen Regelungen vor.
(1) Any cancellation, postponement or material change to a confirmed order must be made in text form. The time of receipt by the Service Provider is decisive.
(2) If the Client cancels a confirmed order in whole or in part for reasons for which the Service Provider is not responsible, the Service Provider charges the following cancellation fees on the agreed remuneration (crew day rates, fixed prices and day rates for equipment and vehicles) for the cancelled personnel services and own services:
- Cancellation received less than 7 calendar days before the first booked service day: 50%
- Cancellation received less than 48 hours before the start of services: 100%
No cancellation fees apply to earlier cancellations; para. 3 remains unaffected.
(3) Irrespective of the time of cancellation, the Client shall reimburse in full all costs already incurred, disbursements, cancellation charges of engaged third parties (e.g. rental companies, studios, locations), preparatory services and scheduling or coordination work, to the extent these are not already covered by the cancellation fees under para. 2.
(4) The Client may prove that the Service Provider incurred no loss or a substantially lower loss. The Service Provider may prove a higher loss.
(5) A postponement is deemed a cancellation of the originally booked days unless a replacement date is agreed in text form on which the booked persons and services are available.
(6) Cancellation terms agreed individually, e.g. in a catering quotation, take precedence over these provisions.
§ 8 Höhere Gewalt
§ 8 Force Majeure
(1) Ereignisse höherer Gewalt, behördliche Anordnungen, Naturereignisse, Streiks, Reisebeschränkungen oder sonstige unvorhersehbare Umstände, die keine Partei zu vertreten hat, befreien die Parteien für die Dauer der Störung und im Umfang ihrer Wirkung von den davon betroffenen Leistungspflichten. Die Parteien informieren sich hierüber unverzüglich.
(2) Fallen einzelne eingesetzte Personen kurzfristig aus (z. B. durch Krankheit) oder fällt Equipment des Dienstleisters durch einen technischen Defekt aus, bemüht sich der Dienstleister unverzüglich um gleichwertigen Ersatz. Gelingt dies trotz zumutbarer Bemühungen nicht, entfällt die Leistungspflicht insoweit; nicht erbrachte Leistungen werden nicht berechnet.
(3) Im Fall des Abs. 1 bleiben bereits entstandene Kosten und verbindlich beauftragte Leistungen vergütungspflichtig.
(1) Events of force majeure, official orders, natural events, strikes, travel restrictions or other unforeseeable circumstances for which neither party is responsible release the parties from the affected performance obligations for the duration and to the extent of the disruption. The parties shall inform each other without delay.
(2) If individual deployed persons drop out at short notice (e.g. due to illness) or the Service Provider’s equipment fails due to a technical defect, the Service Provider shall endeavour without delay to provide an equivalent replacement. If this is not possible despite reasonable efforts, the obligation to perform lapses to that extent; services not performed are not charged.
(3) In the case of para. 1, costs already incurred and services commissioned on a binding basis remain payable.
§ 9 Equipment- und Ausrüstungsüberlassung
§ 9 Equipment Rental and Provision
(1) Soweit der Dienstleister im Rahmen des Auftrags technisches Equipment, Ausrüstung, Fahrzeuge oder sonstige Sachmittel (nachfolgend „Equipment“) an den Auftraggeber vermietet oder ihm zur Nutzung überlässt, gelten ergänzend zu den übrigen Bestimmungen dieser AGB die nachfolgenden Regelungen.
(2) Das Equipment wird in einwandfreiem, funktionsfähigem Zustand übergeben. Zustand, Umfang und Vollständigkeit werden bei Ausgabe und bei Rückgabe nach Möglichkeit dokumentiert (z. B. Ausgabe-/Rückgabeprotokoll, Checkliste, Foto- oder Videodokumentation). Der Auftraggeber ist verpflichtet, das Equipment unverzüglich nach Rückgabe auf Vollständigkeit und Beschädigungen prüfen zu lassen und etwaige Beanstandungen unverzüglich schriftlich mitzuteilen.
(3) Der Auftraggeber haftet dem Dienstleister für den vollständigen und unbeschädigten Rückerhalt des überlassenen Equipments entsprechend dem bei Übergabe dokumentierten Zustand, vorbehaltlich gewöhnlicher, vertragsgemäßer Abnutzung. Dies umfasst insbesondere Verlust, Diebstahl, Zerstörung sowie jede über die gewöhnliche Abnutzung hinausgehende Beschädigung. Der Auftraggeber haftet dabei gemäß § 278 BGB auch für das Verschulden seiner Erfüllungsgehilfen wie für eigenes Verschulden – insbesondere für eigene Angestellte sowie für von ihm beauftragte, selbstständige Subunternehmer, Dienstleister und Freelancer, die im Rahmen des Auftrags mit der Nutzung, Bedienung, dem Transport oder der Aufbewahrung des Equipments betraut werden.
(4) Abweichend von Absatz 3 kann der Dienstleister eine Ersatzforderung wegen Verlust oder Beschädigung von Equipment unmittelbar gegenüber einem für das jeweilige Department verantwortlichen, selbstständigen Subunternehmer bzw. Freelancer geltend machen, sofern dieser das betroffene Equipment persönlich durch Unterzeichnung eines Ausgabe- bzw. Übernahmeprotokolls (auch in Textform, z. B. per E-Mail-Bestätigung) unmittelbar vom Dienstleister übernommen und sich damit zur ordnungsgemäßen Rückgabe verpflichtet hat. In diesem Fall wird der betreffende Subunternehmer/Freelancer insoweit eigener Schuldner der Ersatzforderung; die Haftung des Auftraggebers nach Absatz 3 bleibt hiervon unberührt und lebt wieder auf, soweit eine Inanspruchnahme des Subunternehmers/Freelancers nicht innerhalb angemessener Frist zum Erfolg führt. Ohne ein vom Subunternehmer/Freelancer unterzeichnetes Übernahmeprotokoll bleibt ausschließlich der Auftraggeber Anspruchsgegner. Dies gilt stets und ausnahmslos für eigene Angestellte des Auftraggebers sowie für Personen, die im Rahmen eines lohnsteuerpflichtigen Arbeits- bzw. Beschäftigungsverhältnisses für den Auftraggeber tätig werden – hier erfolgt die Geltendmachung ausschließlich gegenüber dem Auftraggeber selbst.
(5) Wird überlassenes Equipment nicht, nicht vollständig oder beschädigt zurückgegeben, ist der Dienstleister berechtigt, im unmittelbaren Anschluss an die Rückgabe bzw. an den festgestellten Verlust per Rechnung Ersatz zu verlangen für (a) die tatsächlich entstandenen bzw. nachweislich erforderlichen Kosten der Nachbeschaffung eines gleichwertigen Ersatzgeräts oder der fachgerechten Reparatur, jeweils zu marktüblichen Konditionen und gegen Rechnungsnachweis, sowie (b) eine angemessene Entschädigung für den Nutzungsausfall während des nachweislich für die Nachbeschaffung bzw. Reparatur erforderlichen Zeitraums, berechnet auf Grundlage der zum Zeitpunkt des Schadensfalls gültigen Miet-/Tagessätze gemäß der jeweils aktuellen Preisliste des Dienstleisters. Dem Anspruchsgegner bleibt der Nachweis vorbehalten, dass ein Schaden nicht oder in wesentlich geringerer Höhe entstanden ist. Weitergehende gesetzliche Ansprüche bleiben unberührt.
(6) Verlust oder Beschädigung des Equipments ist dem Dienstleister unverzüglich, spätestens jedoch zum vereinbarten Rückgabetermin, anzuzeigen.
(7) Der Auftraggeber hat überlassenes Equipment für die Dauer der Überlassung einschließlich Transport und Lagerung in angemessener Höhe gegen Verlust, Diebstahl und Beschädigung zu versichern (z. B. über eine Veranstaltungs- bzw. Mietsachenversicherung) und dies dem Dienstleister auf Verlangen vor der Übergabe nachzuweisen. Dies gilt nicht, soweit ein Versicherungsschutz durch den Dienstleister ausdrücklich vereinbart oder in der Preisliste ausgewiesen ist (z. B. Vollkasko bei Fahrzeugen). Die Haftung des Auftraggebers nach Abs. 3 bis 5 bleibt unberührt.
(1) Where the Service Provider rents or otherwise provides technical equipment, gear, vehicles or other material assets (“Equipment”) to the Client as part of an assignment, the following provisions apply in addition to the other terms of these GTC.
(2) The Equipment is handed over in proper working condition. Condition, scope and completeness are documented where possible at hand-out and return (e.g. hand-out/return protocol, checklist, photo/video documentation). The Client must have the Equipment inspected for completeness and damage immediately upon return and report any objections in writing without delay.
(3) The Client is liable to the Service Provider for the complete and undamaged return of the Equipment in the condition documented at hand-out, subject to normal wear and tear from contractual use. This includes, in particular, loss, theft, destruction and any damage beyond normal wear and tear. The Client is liable for the fault of its vicarious agents (Section 278 BGB) as for its own fault – in particular for its own employees as well as for self-employed subcontractors, service providers and freelancers engaged by the Client who are entrusted with using, operating, transporting or storing the Equipment as part of the assignment.
(4) Notwithstanding paragraph 3, the Service Provider may assert a claim for compensation for loss of or damage to Equipment directly against a self-employed subcontractor or freelancer responsible for the relevant department, provided that person personally took receipt of the Equipment in question from the Service Provider by signing a hand-out/receipt protocol (which may be in text form, e.g. by email confirmation) and thereby undertook to return it properly. In that case, the subcontractor/freelancer becomes an independent debtor of the claim to that extent; the Client’s liability under paragraph 3 remains unaffected and revives if a claim against the subcontractor/freelancer does not succeed within a reasonable period. Absent a hand-out/receipt protocol signed by the subcontractor/freelancer, the Client alone remains liable. This applies at all times to the Client’s own employees and to persons engaged under an employment relationship subject to wage tax deduction for the Client – in these cases, claims are asserted exclusively against the Client.
(5) If Equipment provided is not returned, not returned in full, or returned damaged, the Service Provider is entitled to invoice, immediately following return or the identified loss, (a) the actual or demonstrably necessary costs of procuring equivalent replacement equipment or of proper repair, in each case on market-standard terms and against invoice evidence, and (b) reasonable compensation for loss of use during the period demonstrably required for replacement or repair, calculated on the basis of the Service Provider’s rental/day rates applicable at the time of the loss, as per the current price list. The party against whom the claim is asserted may prove that no loss occurred, or that it was substantially lower. Further statutory claims remain unaffected.
(6) Loss of or damage to the Equipment must be reported to the Service Provider without delay, at the latest by the agreed return date.
(7) The Client shall insure the Equipment provided for the duration of the provision, including transport and storage, in an appropriate amount against loss, theft and damage (e.g. through an event or rented property insurance policy) and shall provide evidence of such cover to the Service Provider before hand-over upon request. This does not apply where insurance cover by the Service Provider has been expressly agreed or is stated in the price list (e.g. fully comprehensive cover for vehicles). The Client’s liability under paragraphs 3 to 5 remains unaffected.
§ 10 Haftung
§ 10 Liability
(1) Der Dienstleister haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, bei arglistigem Verschweigen eines Mangels, im Umfang einer ausdrücklich übernommenen Garantie sowie nach dem Produkthaftungsgesetz.
(2) Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Dienstleister nur für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten. Wesentlich sind Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Auftraggeber regelmäßig vertrauen darf. Die Haftung ist in diesem Fall auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt. Mittelbare Schäden, Folgeschäden und entgangener Gewinn – etwa durch Produktions- oder Drehausfall – sind dabei nur zu ersetzen, soweit sie bei Vertragsschluss typischerweise vorhersehbar waren.
(3) Im Übrigen ist die Haftung des Dienstleisters bei leichter Fahrlässigkeit ausgeschlossen.
(4) Wählt der Dienstleister Personal aus, das der Auftraggeber selbst beschäftigt (§ 2 Abs. 6), oder vermittelt er Leistungen Dritter, die der Auftraggeber im eigenen Namen beauftragt, schuldet der Dienstleister insoweit die sorgfältige Auswahl, Vermittlung und Koordination, nicht die Leistung selbst. Für die Leistung haftet der jeweilige Vertragspartner des Auftraggebers.
(5) Der Auftraggeber zeigt Schäden dem Dienstleister unverzüglich in Textform an, damit dieser sie prüfen und weitere Schäden abwenden kann.
(6) Ansprüche gegen den Dienstleister wegen leichter Fahrlässigkeit verjähren in einem Jahr ab dem gesetzlichen Verjährungsbeginn. In den Fällen des Abs. 1 gelten die gesetzlichen Fristen.
(7) Die Haftungsbeschränkungen gelten auch für die persönliche Haftung der Mitarbeitenden, Vertreter und Erfüllungsgehilfen des Dienstleisters.
(8) Eine Änderung der Beweislast zum Nachteil des Auftraggebers ist mit diesen Regelungen nicht verbunden.
(1) The Service Provider has unlimited liability for intent and gross negligence, for injury to life, body or health, for fraudulent concealment of a defect, to the extent of an expressly given guarantee and under the German Product Liability Act.
(2) In cases of slight negligence, the Service Provider is liable only for the breach of essential contractual obligations. Essential obligations are those whose fulfilment makes the proper performance of the contract possible in the first place and on whose compliance the Client may regularly rely. In this case, liability is limited to the damage that was foreseeable and typical for the contract at the time it was concluded. Indirect damage, consequential damage and loss of profit – for example due to production or shooting downtime – are to be compensated only to the extent they were typically foreseeable at the time the contract was concluded.
(3) Otherwise, the Service Provider’s liability for slight negligence is excluded.
(4) Where the Service Provider selects personnel employed by the Client itself (§ 2 (6)) or arranges third-party services that the Client commissions in its own name, the Service Provider owes careful selection, arrangement and coordination in this respect, not the service itself. The respective contractual partner of the Client is liable for the service.
(5) The Client notifies the Service Provider of any damage without delay in text form so that the Service Provider can examine it and prevent further damage.
(6) Claims against the Service Provider based on slight negligence become time-barred one year after the statutory limitation period begins. The statutory periods apply in the cases of paragraph 1.
(7) The limitations of liability also apply to the personal liability of the Service Provider’s staff, representatives and vicarious agents.
(8) These provisions do not change the burden of proof to the Client’s detriment.
§ 11 Schlussbestimmungen
§ 11 Final Provisions
(1) Änderungen und Ergänzungen dieser Vereinbarung bedürfen der Textform.
(2) Es gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
(3) Ist der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist München ausschließlicher Gerichtsstand.
(4) Sollte eine Bestimmung ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
(5) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen liegen in einer deutschen und einer englischen Fassung vor. Bei Widersprüchen oder Auslegungsunterschieden zwischen beiden Fassungen ist die deutsche Fassung maßgeblich.
(6) Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten enthält die Datenschutzerklärung.
(1) Any amendments or supplements to these GTC must be made in text form.
(2) These GTC and all contractual relationships between the parties shall be governed exclusively by the laws of the Federal Republic of Germany.
(3) Where the Client is a merchant, a legal entity under public law or a special fund under public law, Munich shall be the exclusive place of jurisdiction.
(4) Should any provision be or become wholly or partly invalid or unenforceable, the validity of the remaining provisions shall remain unaffected.
(5) These General Terms and Conditions are available in a German and an English version. In the event of any conflict or difference in interpretation between the two versions, the German version shall prevail.
(6) Information on the processing of personal data is provided in the Privacy Policy.
Anlage 1 – Preisliste
Appendix 1 – Price List
Die Preisliste (Anlage 1) konkretisiert § 2 Abs. 4 dieser AGB und ist deren Bestandteil. Sie ist passwortgeschützt und wird Kunden vor Vertragsschluss auf Anfrage zugänglich gemacht.
Preisliste öffnen (Passwort erforderlich)
Noch kein Passwort? Schreiben Sie uns kurz an hello@donteatbanana.com – wir senden es Ihnen gern zu.
The price list (Appendix 1) gives effect to § 2 (4) of these GTC and forms part of them. It is password-protected and made available to clients on request before a contract is concluded.
Open price list (password required)
No password yet? Just drop us a line at hello@donteatbanana.com – we’ll be happy to send it to you.